Japan Sew Along: (K)ein Finale

Nach vielen Wochen endet heute der Japan Sew Along auf dem Tanoshii-Blog. Doch statt im Finale befinde ich mich eher noch in der Gruppenphase. Voller Bewunderung habe ich in den vergangenen Wochen beobachtet, wie die eine oder andere gleich mehrere japanische Kleidungsstücke unter ihrer Nähmaschine hervorzauberte. Während die Stoffteile meiner Cache-Coeur-Tasche hier noch immer unfertig herumliegen. Immerhin eines von vier identischen Stoffteilen ist entstanden, das Vlies ist aufgebügelt. Ich bin zuversichtlich, dass es bis zum Ende des nächsten Japan Sew Alongs was wird… Ich geb‘s zu: Die Motivation kam mir etwas abhanden, da es doch eine ziemliche Fummelei ist, diese Raffung ordentlich hinzubekommen. Raffiniert, aber nix für Leute, die gerne – wie ich – am liebsten ganz schnell ein Ergebnis sehen.

 

Zu meiner Ehrenrettung muss ich zudem hervorbringen, dass mir erstens dieser schöne Sommer dazwischen und zweitens ein Geburtstags-Mädchenkleid unter die Nähmaschine kamen. (Das Kleid zeige ich euch ein anderes Mal.)

 

Und drittens habe ich mich dann auch noch an ein zweites japanisches Projekt gewagt: eine leichte Baumwoll-Jungshose für heiße Tage! Angeregt durch diesen Beitrag von Catrin (Stoffbüro) habe ich vergangenen Monat das Nähbuch „Mes petits habits“ von Fumi Kamiyama erstanden mit 40 Modellen in den Größen 80, 90, 95 und 100 cm. Endlich mal was anderes als die obligatorischen Jersey-Pumphosen!

 

mes_petits_habits Kopie

 

Es sind ganz tolle Schnitte darin zu finden, von der Bluse oder dem Hemd über Kleidchen, Shirts, Jacken, Röcke und Hosen. Die Modelle sind klassisch, größtenteils raffiniert, teils aber auch recht einfach. Auf den ersten Seiten des Buchs sind Fotos von den Nähprojekten zu sehen. Leider sind die Bilder teilweise so klein oder die Kleidung so dunkel, dass Details nicht zu erkennen sind. Daraufhin findet der Leser das „Cahier pratique“. Hier wird detailliert gezeigt, wie beispielsweise Taschen oder Kragen genäht werden, bevor die Nähanleitungen zu den einzelnen Modellen folgen.

 

Es stehen lediglich drei Hosenschnitte zur Auswahl. Sie werden allerdings jeweils so umgesetzt, dass zahlreiche verschiedene Exemplare entstehen: durch unterschiedliche Längen, Taschen oder Beinsäume. Die von mir ausgesuchte Variante zeichnet sich dadurch aus, dass sie am Knie verstärkt wird. Ausgewählt habe ich einen bunten Giraffenstoff für die Hose und die Giraffen-Fußabdrücke für die Verstärkung (siehe Foto-Hintergrund). Ich hoffe, es wirkt nicht zu arg gemustert. Auch hier eher Zwischen- denn Endstand: Die Hosenteile sind immerhin schon zugeschnitten! 😉

 

Hose Kopie

 

Catrin fragt derweil heute zum Finale des Japan Sew Along: „Mehr japanisch nähen?“ Ich sage schon jetzt „ja“, denn in „Mes petits habits“ sind noch soooo viele andere interessante Modelle. Aber bis ich mich daran begebe, wird erst meine neue Cache-Coeur-Tasche ausgeführt!

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6 Gedanken zu “Japan Sew Along: (K)ein Finale

  1. Ah!, „Mes petits habits“. Eine sehr schöne Fundgrube. Und ich wünsche Dir, dass auch Deine angefangene Tasche bald zur „Fundgrube“ wird 😉

    Danke für’s Mitmachen, und hoffentlich bis zum nächsten Mal!
    Liebe Grüße
    Catrin

  2. Schade, die Tasche hätte ich auch gerne vollendet gesehen. Aber dann muss ich mich noch ein wenig gedulden 😉 Schön, dass Du trotzdem dabei warst.
    LG Griselda K

  3. Gerade mit Kindern hat man auch nicht immer die Zeit zum Nähen und abends ist man platt – ich erinnere mich gut. Also lass Dir Zeit!
    Die Tasche würde ich aber gern irgendwann sehen!
    LG Judy

  4. Auf die Tasche warte ich dann mal noch ganz gespannt. Aber wenn da auf einmal der Sommer vor der Tür und ein Kleidchen unter der Nähmaschine die Richtung ändern, sollte man sich nicht sträuben.
    Herzliche Grüße,
    Malou

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