#bloggerfuerfluechtlinge – die besten Medienberichte zum Thema Flucht

Es vergeht kein Tag, an dem wir derzeit nicht vom Schicksal tausender Flüchtlinge lesen und hören. Viele andere Blogger haben sich in ihren Posts ihre Gedanken zu diesem Thema gemacht. Viele Bürger setzen sich für Flüchtinge ein, Plattformen und Hilfsgruppen auf Facebook entstehen.

Statt an dieser Stelle meine Auffassung zu diesem Thema abzugeben, möchte ich euch auf einige Berichte und Reportagen in den Medien aufmerksam machen, die ich mit Interesse gelesen oder angeschaut habe und die, wie ich finde, viel dazu beitragen können, dass Vorurteile abgebaut und die Lage von Flüchtlingen in Europa besser verständlich wird.

  • Eines dieser Vorurteile ist, dass Flüchtlinge doch gar nicht so arm dran sein können, wenn sie ein Smartphone besitzen. Warum das nicht so ist, zeigt die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrem Bericht „Handys sind für Flüchtlinge kein Luxus“ auf.
  • Diese 13-minütige Reportage des „Guardian“ führt den Zuschauer in das wilde Camp „La Jungle“ in Calais, wo tausende Flüchtlinge unter widrigsten Bedingungen leben. Besonders berührend, und auch schockierend: Die Reportage zeigt unter anderem einen Jungen aus Syrien, der am Bein schwer verletzt wurde und dessen Mutter mit ihm nach Großbritannien gelangen will.

  • Der deutsche Fotograf Daniel Etter war Mitte August auf der griechischen Insel Kos. Die „New York Times“ hat seine Fotoreportage online veröffentlicht. Eines der Bilder ist daraufhin um die Welt gegangen. Es zeigt einen weindenden Vater, der gerade griechischen Boden betreten hat und seine beiden Kinder im Arm hält. Wer sich dieser Tage Fotos aus Kos ansieht, wird dabei erkennen, dass dieser Mann sinnbildlich für viele weitere Flüchtlinge steht, die mit ihren Kindern den gefährlichen Weg über das Meer wählen. Auf Spiegel online erklärt Daniel Etter, wie das Foto entstand.

  • Dass Medien Themen wie der Flüchtlingskrise nicht wie jeher mit größtmöglicher Objektivität begegnen sollten, meint Georg Diez in seinem Kommentar auf Spiegel online.
  • Über das Leid der Flüchtlinge reden wir erst, seitdem 800 Migranten Mitte April im Mittelmeer bei einem Schiffsunglück starben, seitdem Tausende Menschen in Not zu uns nach Deutschland kommen, wir sie im Supermarkt sehen, der sich unweit einer Asylbewerberunterkunft befindet und deutsche Touristen beispielsweise in Kos live erleben, wie Flüchtlinge auf Schlepper-Schlauchbooten ankommen. Sprich: Seitdem sich die Flüchtlingskatastrophe vor unseren Augen abspielt. Dabei dauert der Krieg in Syrien schon seit vier Jahren an. Zu vier Millionen Syrern, die vor allem in die Nachbarländer geflohen sind, kommen weitere zwölf Millionen Flüchtlinge im eigenen Land. Das US-Magazin „The Atlantic“ legt in seiner Foto-Zusammestellung den Fokus auf die Kinder aus Syrien. Die Bilder zeigen sehr deutlich, welchen Gefahren sie zuhause ausgesetzt sind und was sie auf der Flucht mitmachen müssen.
  • Der AP-Fotograf Muhammed Muheisen besuchte Syrerinnen, die mitten im Konflikt ein Baby bekamen, in ihren inoffiziellen Flüchtlingsunterkünften in Jordanien. Sie können die medzinische Hilfe für ihre Kinder kaum bezahlen, wie online im „Time-Magazine“ zu lesen ist.

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Zum Schluss möchte ich euch auf eine Aktion aufmerksam machen, die andere Blogger ins Leben gerufen haben unter dem Motto/Hashtag #bloggerfuerfluechtlinge. Sie sammeln Spenden, um Flüchtlingsprojekte zu finanzieren und rufen Blogger auf, etwas zum Thema zu schreiben, um auf die Aktion aufmerksam zu machen und Position zu beziehen. Inzwischen sind schon über 300 Beiträge zusammengekommen. Eine beachtenswerte Aktion, die ich gerne unterstütze.

Kerstin

PS: Falls euch weitere lesens- oder sehenswerte Berichte aufgefallen sind, würde ich mich über den Link dorthin freuen.

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