Japan Sew Along: Bereit fürs Finale!

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Der zweite Japan Sew Along endet heute auf dem Blog Tanoshii und ich freue mich, dass ich euch meine fertige Cache-Coeur-Tasche (>> hier geht es zum kostenlosen Schnittmuster) zeigen kann. Viel blieb nicht mehr zu tun, ich habe die Nahtzugaben innen noch unter rotem Schrägband versteckt.

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Als ich anfing mich mit dem Schnittmuster zu befassen, war mir schon aufgefallen, dass es zwar ein schönes Modell, aber es nicht sehr praktisch ist: Es werden ja auf der Vorder- und Rückseite jeweils zwei Stofflagen aufeinandergelegt.

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Es wird einmal ringsherum genäht, aber zwischen beiden Lagen bleibt eine Lücke (siehe Foto oben). Ich habe hin- und herüberlegt und auch ein paar Tipps bekommen. Meine Idee der Innentasche habe ich wieder verworfen, denn sie oder die Befestigung wäre sichtbar geworden.

zeichnung_cache_coeurLetztlich habe ich nun per Hand am grünen Schrägband an drei Stellen die Stofflagen unsichtbar miteinander verbunden. Nun muss der Praxistest entscheiden, ob es dabei bleibt…

Catrin vom Stoffbüro, die den Sew Along organisiert hat, fragt zum Abschluss nach einem Fazit: „Mehr japanisch nähen?“ Ja, aber…

Zunächst zum kleinen „Aber“: Diese Tasche hat mir viel Geduld abverlangt. Erstmal das Schnittmuster verstehen, die vielen Raffungen, die genau sein mussten, damit alles passt. Dabei bin ich jemand, der gerne schnell ein Ergebnis sieht. Alles eine Typfrage 😉

Zum Ja: Ich bin wirklich zufrieden mit dem Ergebnis und auch ein bisschen stolz, denn ich fand die Anleitung – eine DIN-A4-Seite inklusive Schnittmuster in Miniatur – nicht gerade ausführlich. Aber es hat gezeigt, dass es nicht zu jedem und allem ein E-Book braucht.

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Außerdem habe ich einige schöne Beispiele des japanischen Nähens auf den anderen teilnehmenden Blogs gesehen. Und ein Buch mit japanischen Kinderschnitten liegt ja auch noch im Regal…

Zum Abschluss geht mein herzlicher Dank an Catrin, die den Japan Sew Along mit viel Engagement organisiert und moderiert hat. Ich habe mich gefreut dabei zu sein!

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Japan Sew Along – letzter Zwischenstand vor dem Finale

Nur noch sieben Tage bis zum Finale des Japan Sew Along. Ich bin wirklich zuversichtlich, dass ich dieses Mal das Finale miterlebe. Wer mir bis hierhin nicht gefolgt ist: Ich hatte die Tasche schon beim letzten Sew Along begonnen, aber nicht zu Ende gebracht. So sieht sie derzeit aus:

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Vorder- und Rückseiten der Tasche sind fertig. Eigentlich sollte sie auch am Boden gerafft werden, aber darauf habe ich verzichtet. Mir genügt die Raffung an den Rundungen.

Nun muss ich beide Teile noch zusammennähen. Die Tasche ist nur oben an den Trapezen gedoppelt. Die unteren Teile haben kein Futter. Daher wird die Nahtzugabe mit Schrägband verdeckt. Den roten Stoff unten habe ich kürzlich von einem Online-Stoffhändler zugeschickt bekommen als Zugabe, weil vom eigentlich bestellten Stoff nicht mehr genug vorhanden war und ein paar Zentimeter fehlten. Ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen soll, von daher kam er mir nun ganz gelegen und siehe da, er passt farblich perfekt.

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Und nun einmal schauen, wie weit die anderen Damen schon sind. Bis nächste Woche zum Finale!

Japan Sew Along: Bin jetzt endlich auch da…!

Der Japan Sew Along befindet sich derzeit in der vierten Woche und – tätärätä – meine Wenigkeit tanzt endlich auch mal an. Mal wieder Zeit für nix gehabt und dann noch das letzte Wochenende krank im Bett statt an der Nähmaschine verbracht. Aber mein Wille war da und so habe ich gestern und heute abend fleißig losgelegt.

So ganz bei null gestartet bin ich nicht, muss ich zugeben. Denn beim ersten Japan Sew Along hatte ich die geplante Cache-Coeur-Tasche nicht fertigbekommen. Das war der Stand beim letzten Finale:

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Die Stoffteile waren zugeschnitten und ein Taschenteil von insgesamt vier identischen hatte ich fertiggenäht (links im oberen Bild). Bis diese Woche lag dann alles im Stoffschrank, denn so ohne Sew Along verlor ich dann ein bisschen die Motivation.

Und das ist der Zwischenstand von heute:

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Alle vier Taschenteile sind fertig. Jeweils zwei werden mit einem grünen Schrägband verbunden – das dient dann auch als Träger – und übereinandergelegt. Als nächstes werde ich diese beiden Teile am Boden verbinden und diesen auch noch raffen. Dann ist zumindest schon einmal eine Seite der Tasche fertig. Diesmal bin ich jedenfalls zuversichtlich, dass ich bis zum Finale fertig werde…

Japan Sew Along: (K)ein Finale

Nach vielen Wochen endet heute der Japan Sew Along auf dem Tanoshii-Blog. Doch statt im Finale befinde ich mich eher noch in der Gruppenphase. Voller Bewunderung habe ich in den vergangenen Wochen beobachtet, wie die eine oder andere gleich mehrere japanische Kleidungsstücke unter ihrer Nähmaschine hervorzauberte. Während die Stoffteile meiner Cache-Coeur-Tasche hier noch immer unfertig herumliegen. Immerhin eines von vier identischen Stoffteilen ist entstanden, das Vlies ist aufgebügelt. Ich bin zuversichtlich, dass es bis zum Ende des nächsten Japan Sew Alongs was wird… Ich geb‘s zu: Die Motivation kam mir etwas abhanden, da es doch eine ziemliche Fummelei ist, diese Raffung ordentlich hinzubekommen. Raffiniert, aber nix für Leute, die gerne – wie ich – am liebsten ganz schnell ein Ergebnis sehen.

 

Zu meiner Ehrenrettung muss ich zudem hervorbringen, dass mir erstens dieser schöne Sommer dazwischen und zweitens ein Geburtstags-Mädchenkleid unter die Nähmaschine kamen. (Das Kleid zeige ich euch ein anderes Mal.)

 

Und drittens habe ich mich dann auch noch an ein zweites japanisches Projekt gewagt: eine leichte Baumwoll-Jungshose für heiße Tage! Angeregt durch diesen Beitrag von Catrin (Stoffbüro) habe ich vergangenen Monat das Nähbuch „Mes petits habits“ von Fumi Kamiyama erstanden mit 40 Modellen in den Größen 80, 90, 95 und 100 cm. Endlich mal was anderes als die obligatorischen Jersey-Pumphosen!

 

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Es sind ganz tolle Schnitte darin zu finden, von der Bluse oder dem Hemd über Kleidchen, Shirts, Jacken, Röcke und Hosen. Die Modelle sind klassisch, größtenteils raffiniert, teils aber auch recht einfach. Auf den ersten Seiten des Buchs sind Fotos von den Nähprojekten zu sehen. Leider sind die Bilder teilweise so klein oder die Kleidung so dunkel, dass Details nicht zu erkennen sind. Daraufhin findet der Leser das „Cahier pratique“. Hier wird detailliert gezeigt, wie beispielsweise Taschen oder Kragen genäht werden, bevor die Nähanleitungen zu den einzelnen Modellen folgen.

 

Es stehen lediglich drei Hosenschnitte zur Auswahl. Sie werden allerdings jeweils so umgesetzt, dass zahlreiche verschiedene Exemplare entstehen: durch unterschiedliche Längen, Taschen oder Beinsäume. Die von mir ausgesuchte Variante zeichnet sich dadurch aus, dass sie am Knie verstärkt wird. Ausgewählt habe ich einen bunten Giraffenstoff für die Hose und die Giraffen-Fußabdrücke für die Verstärkung (siehe Foto-Hintergrund). Ich hoffe, es wirkt nicht zu arg gemustert. Auch hier eher Zwischen- denn Endstand: Die Hosenteile sind immerhin schon zugeschnitten! 😉

 

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Catrin fragt derweil heute zum Finale des Japan Sew Along: „Mehr japanisch nähen?“ Ich sage schon jetzt „ja“, denn in „Mes petits habits“ sind noch soooo viele andere interessante Modelle. Aber bis ich mich daran begebe, wird erst meine neue Cache-Coeur-Tasche ausgeführt!

Japan Sew Along: Ohje, aus meiner Tasche wird alles herausfallen

Weiter geht’s beim Japan Sew Along. Heute mit der Frage: „Die Schnitte sind fertig – Anpassungen bereits geplant?“ Da ich eine Tasche und kein Kleidungsstück nähe, hätte ich diese Frage eigentlich mit „nein“ beantworten wollen. Aber vor eine Herausforderung stellt mich die von mir ausgewählte Tasche „Cache Coeur“ dann leider doch: Sie ist vermutlich nicht sehr praktisch, da sie zwei große Öffnungen hat – mal abgesehen von der ganz oben!

 

Pro Seite (also vorne und hinten) werden je zwei Stoffstücke übereinander gelegt – wie bei einem Wickeltop oder einem Kimono, den die Tasche nachbilden soll. Genäht wird allerdings nur seitlich und am Taschenboden, so dass das gute Stück zwischen beiden Stofflagen geöffnet ist, wie meine „Freestyle“-Grafik verdeutlicht.

 

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Derzeit zermartere ich mir noch das Hirn darüber, wie ich das „Problem“ elegant löse, ohne dass außen irgendwelche sichtbaren Nähte entstehen. Erschwert wird das Suchen nach einer geeigneten Lösung noch durch mehrere Raffungen und die durchaus originelle Art, wie die verschiedenen Stoffteile miteinander verbunden werden. Vielleicht nähe ich noch einen Innenbeutel ohne Raffungen hinzu, den ich verstecke. Oder ich bringe ein paar Kam Snaps an, um die Öffnungen etwas zu schließen und hoffe darauf, dass sie in meinem bunten Stoff untergehen.

 

Vom weiteren Überlegen lasse ich mich nun erst einmal ablenken und schaue nach, was für schöne Teile beim Japan Sew Along derzeit entstehen.

Japan Sew Along: Der Stoff ist da!

Vor ungefähr zwei Wochen entdeckte ich bei einem amerikanischen Online-Shop Echino-Stoffe im Sale. Lange bewundert und nun endlich bestellt. Wie passend, dass nur wenige Tage später der Japan Sew Along startete. Natürlich wartete ich nun auf das begehrte Päckchen aus den USA. Oooohh, DHL fährt vorbei, Mist, nein, er hält nicht vor der Haustür an… Stattdessen landete am Samstag ein Schreiben im Briefkasten: Paket liegt beim Zoll. Also heute hingedüst und das Paket abgeholt. Achja, schön. Ich denke, der Stoff passt perfekt zu der Kimono-Tasche „Cashe Coeur“, die ich nähen möchte. Sie soll so aussehen wie ein Kimono von vorne. Ja, wenn man’s weiß…

 

Vielleicht werde ich noch ein zweites Teil nähen. Vielen Dank an alle, die mir vergangene Woche Links zu Schnittmustern geschickt haben. Ich habe mich schon umgeschaut und da sind auch einige schöne Kleidungsstücke dabei.

 

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Psssst, Stoffkaufsucht: Natürlich konnte ich mir nicht nur den Echino-Stoff in den USA bestellen. Er hängt nun mit meinen anderen neuen Stöffchen auf der Leine, fix frisch gewaschen, damit ich bald mit dem Nähen loslegen kann!

Japan Sew Along: Ich bin dabei!

japan_sew_alongBeim Blogstöbern bin ich gerade auf den Japan Sew Along gestoßen, den Catrin vom Stoffbüro auf dem Blog Tanoshii ins Leben gerufen hat. Und ganz spontan habe ich nun beschlossen, mich der Aktion anzuschließen, auch wenn ich nun schon ein paar Minütchen zu spät dran bin. Gestartet ist der Sew Along am Montag.

 

Japanische Schnitte sind für mich echtes Neuland. Ich bin soooo gespannt, ob ich’s hinbekommen werde. In meinem Nähschrank horte ich einige Baumwollstoffe, die ich gerne einmal fürs Kind vernähen würde und ich denke, dass diese Schnitte dafür besonders gut geeignet sind.

 

Auf ein entsprechendes Nähbuch möchte ich erst einmal verzichten. Denn wer weiß, ob es mir die japanischen Schnitte wirklich antun werden? Daher habe ich mich jetzt gerade auf die Suche nach kostenlosen Schnittmustern im Internet gemacht, und wurde unter anderem bei den japanischen Stofffabrikanten Nani Iro und Kokka fündig. Ich bin schon vollkommen begeistert, wie sie es hinbekommen, ein Schnittmuster plus Anleitung auf eine DIN-A4-Seite zu packen. Die wenigen Erklärungen sind dann auch teils noch auf Japanisch, wird wohl nix mit Google Translate.

 

Mal schauen, was ich mir aussuche. Vermutlich was fürs Kind. Wenn’s was für mich werden sollte, dann sicherlich nichts zum Anziehen, denn die weiten Formen stehen mir einfach nicht. Aber wie wäre es mit dieser Tasche, die einen Kimono nachbilden soll? Hhhm, muss mal nachfragen, ob es unbedingt Kleidungsstücke für den Sew Along sein sollen. Bis nächsten Montag habe ich ja noch Zeit mich zu entscheiden…

 

Und falls noch jemand Links zu Schnittmustern haben sollte, freue ich mich natürlich über eine kurze Info in den Kommentaren. Danke!