Ottobre-Hose Trick: Perfekt für den späten Sommer!

Herrlich ist es, diese letzten schönen Sommertage zu genießen. Ich mag gar nicht daran denken, wie es sein wird, bald wieder lange Hosen und Pullover zu tragen und den Kleiderschrank wieder auf den Kopf zu stellen, um in den Regalen die Sommer- gegen die Winterkleidung auszutauschen.

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Ein Kleidungsstück, das demnächst wieder in der Versenkung verschwinden wird, ist auch diese selbstgenähte Jerseyhose vom Sohnemann – in der Hoffnung, dass sie nächstes Jahr noch passt. Aufgrund der Dreiviertellänge hatte er sie oft an. Gerade passt sie wunderbar, wenn es morgens noch frisch ist, der Tag aber heiß wird.

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Der Schnitt stammt aus der Ottobre 3/2016. Eigentlich wird das Vorderteil im Bruch zugeschnitten. In der Ottobre-Nähgruppe auf Facebook (Ottobre SMs näher helfen nähern) habe ich aber vorab an einigen Beispielen gesehen, dass dann vorne in der Mitte Stoff zu viel ist und das unschön aussieht. Also habe ich improvisiert, das Vorderteil statt im Bruch zwei Mal zugeschnitten und etwas Weite weggenommen. Passt!

 

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Ottobre-Kombi zum Relaxen

Ottobre Relaxed Fit

Ottobre Relaxed Fit

Was gibt es Schöneres, als es sich bei solch eisigen Zeiten zuhause gemütlich zu machen! Ich gebe zu, daheim geht’s oft sofort raus aus den engen Jeans oder den Büroklamotten und hinein in was Bequemes zum Wohlfühlen.

Ottobre Relaxed Fit

Ottobre Relaxed Fit

Die Ottobre-Kombi, die ich diesmal genäht habe, soll genau so etwas sein, allerdings für die etwas Jüngeren unter uns. Zum Toben und Spielen – ohne einzuengen.

Die Hose aus Jersey – Modell „Relaxed Fit“ – sitzt recht tief. Im Bund befindet sich ein Gummiband und mehr zur Zierde eine Kordel. Den gefakten Hosenschlitz vorne hätte ich mir bei dem Muster sparen können, fällt nicht so auf. Die Taschen und auch eine Verzierung an den Knien habe ich weggelassen.

Ottobre Totem Owl

Ottobre Totem Owl

Passend dazu gibt es einen Raglanpulli aus derselben Ausgabe, auch in der Ottobre als Kombi zu ebenjener Hose. Eigentlich aus Jersey, bei mir aber aus dehnbarem Sweat und es passt auch so bestens. Es handelt sich um das Modell „Totem Owl“ – auf die Eulenapplikation habe ich ebenfalls verzichtet. Die Hose mit ihren Waldtieren ist meiner Meinung nach schon wildgemustert genug.

Die Kombi schicke ich nun zum Creadienstag.

Japan Sew Along: (K)ein Finale

Nach vielen Wochen endet heute der Japan Sew Along auf dem Tanoshii-Blog. Doch statt im Finale befinde ich mich eher noch in der Gruppenphase. Voller Bewunderung habe ich in den vergangenen Wochen beobachtet, wie die eine oder andere gleich mehrere japanische Kleidungsstücke unter ihrer Nähmaschine hervorzauberte. Während die Stoffteile meiner Cache-Coeur-Tasche hier noch immer unfertig herumliegen. Immerhin eines von vier identischen Stoffteilen ist entstanden, das Vlies ist aufgebügelt. Ich bin zuversichtlich, dass es bis zum Ende des nächsten Japan Sew Alongs was wird… Ich geb‘s zu: Die Motivation kam mir etwas abhanden, da es doch eine ziemliche Fummelei ist, diese Raffung ordentlich hinzubekommen. Raffiniert, aber nix für Leute, die gerne – wie ich – am liebsten ganz schnell ein Ergebnis sehen.

 

Zu meiner Ehrenrettung muss ich zudem hervorbringen, dass mir erstens dieser schöne Sommer dazwischen und zweitens ein Geburtstags-Mädchenkleid unter die Nähmaschine kamen. (Das Kleid zeige ich euch ein anderes Mal.)

 

Und drittens habe ich mich dann auch noch an ein zweites japanisches Projekt gewagt: eine leichte Baumwoll-Jungshose für heiße Tage! Angeregt durch diesen Beitrag von Catrin (Stoffbüro) habe ich vergangenen Monat das Nähbuch „Mes petits habits“ von Fumi Kamiyama erstanden mit 40 Modellen in den Größen 80, 90, 95 und 100 cm. Endlich mal was anderes als die obligatorischen Jersey-Pumphosen!

 

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Es sind ganz tolle Schnitte darin zu finden, von der Bluse oder dem Hemd über Kleidchen, Shirts, Jacken, Röcke und Hosen. Die Modelle sind klassisch, größtenteils raffiniert, teils aber auch recht einfach. Auf den ersten Seiten des Buchs sind Fotos von den Nähprojekten zu sehen. Leider sind die Bilder teilweise so klein oder die Kleidung so dunkel, dass Details nicht zu erkennen sind. Daraufhin findet der Leser das „Cahier pratique“. Hier wird detailliert gezeigt, wie beispielsweise Taschen oder Kragen genäht werden, bevor die Nähanleitungen zu den einzelnen Modellen folgen.

 

Es stehen lediglich drei Hosenschnitte zur Auswahl. Sie werden allerdings jeweils so umgesetzt, dass zahlreiche verschiedene Exemplare entstehen: durch unterschiedliche Längen, Taschen oder Beinsäume. Die von mir ausgesuchte Variante zeichnet sich dadurch aus, dass sie am Knie verstärkt wird. Ausgewählt habe ich einen bunten Giraffenstoff für die Hose und die Giraffen-Fußabdrücke für die Verstärkung (siehe Foto-Hintergrund). Ich hoffe, es wirkt nicht zu arg gemustert. Auch hier eher Zwischen- denn Endstand: Die Hosenteile sind immerhin schon zugeschnitten! 😉

 

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Catrin fragt derweil heute zum Finale des Japan Sew Along: „Mehr japanisch nähen?“ Ich sage schon jetzt „ja“, denn in „Mes petits habits“ sind noch soooo viele andere interessante Modelle. Aber bis ich mich daran begebe, wird erst meine neue Cache-Coeur-Tasche ausgeführt!

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Größenwirrwarr

Schnell genäht und noch schneller verbloggt: die Apfel-Sweathose.

 

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  • Schnitt: „Tiikeri“ aus der Ottobre 1/2013, die ich hier schon einmal genäht habe.
  • Stoff: „Simply Apples“ Sweat von Hamburger Liebe.
  • Das wird beim nächsten Mal besser: Ich werde den Schnitt nicht mehr in zwei Nummern größer auswählen, um hinterher den Bund inklusive mühsam eingefädeltem Gummi noch einmal komplett abzuschneiden. Immerhin lassen sich die vorgesehenen Beinbündchen noch später bei Bedarf anbringen. Und vielleicht werde ich mir überlegen, ob ich wirklich abends um 23 Uhr noch schnell Stoff schneiden und vergessen muss, dass da irgendwas von Stoffbruch steht. Beide Hosenbeine bestehen eigentlich aus einem einzigen Hosenteil, bei mir aber aus zwei. Ich hätte mir also die Naht vorne schenken können, was bei diesem schönen Muster auch wirklich von Vorteil gewesen wäre…
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