Schnelle Karte mit Platz für ein Geldgeschenk

Kürzlich war ich auf der Suche nach einer Idee für eine schöne Geldgeschenkkarte. Das Geburtstagskind bekam von anderen Familienmitgliedern eine Londonreise geschenkt und von mir einige Pfundnoten als Taschengeld.

Via Pinterest wurde ich schließlich hier, hier und hier fündig und habe dann meine Karte aus eigenen Maßen gebastelt.

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Das weiße Papier ist 17 x 26,25 cm groß. Wenn es quer vor einem liegt, wird es bei 9,5 cm und 19,5 cm gefaltet. Beide Seiten nach innen umklappen.

Der Blumenkarton außen ist 9 x 16,5 cm groß.

Die Banderole ist 3 cm breit und ist vorne zusammengeklebt. Die Blume mit der Aufschrift „Alles Liebe“ ist darüber angebracht.

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Für die Abstufung innen habe ich das Envelope Punch Board verwendet. Die Papierbalken sind 2,25 x 17 cm (pink) und 1,75 x 17 cm (Blumen) groß. Links und rechts wird das eingeklappte Teil festgeklebt. Oben kann man seinen Glückwunschtext hineinschreiben.

Verlinkt zu: Creadienstag, Handmade on Tuesday

 

Meine Weihnachtskarten

Das Basteln von Weihnachtskarten gehörte in meiner Kindheit lange zum Advent. Jedes Jahr haben wir uns zuhause ein Motiv ausgesucht und losgelegt. In diesem Jahr habe ich nun angefangen, mehr mit Papier zu gestalten und deshalb fand ich es schön, nach langer Pause wieder selbst Weihnachtskarten herzustellen. So ganz sind sie mir mit dem Stempel noch nicht gelungen, ich werde wohl noch etwas üben müssen. Also bitte nicht so ganz genau hinschauen 😉

Hier hat es mir das Papier wirklich einfach gemacht, denn das Motiv mit schneebedeckten Hügeln, Himmel und Tannenbaum rechts unten bestand schon so. Dazu passend gab es einen Tannenbaum-Stempel (links).

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Ähnlich sind diese beiden Minikärtchen ausgefallen:

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Und Versuch Nummer drei in Blau:

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Bei der folgenden Karte habe ich mich motivtechnisch auf Pinterest inspieren lassen. Viele Karten sind mir zu aufwändig und überladen, für manche fehlt mir das Material, aber andere sind schön schlicht und für mich eine gute Vorlage, die es noch ein wenig abzuwandeln gilt.

In Rottönen gab es dann diese Sternenkarte, die so ähnlich ist wie diese Karte:

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Und nachdem die Karten nun schon alle auf dem Weg zu Freunden und Familie sind, möchte ich auf meinem Blog die Gelegenheit nutzen und euch ein frohes und besinnliches Weihnachtesfest zu wünschen. Macht’s euch schön!

Kerstin

Verlinkt zu: Creadienstag

Geschenktüte basteln ohne Mega-Zubehör

Was gibt es nicht alles für Stempel und Ausschneide-Werkzeug! Und seit einigen Monaten hat Stampin‘ Up jetzt auch noch ein Stanz- und Falzbrett für Geschenktüten im Programm. Geht es denn gar nicht mehr ohne? Das mag man meinen, wenn man hier und dort so manchen Blog anschaut.

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Da meine Ausstattung begrenzt ist, ich nicht soooo viel mit Papier bastele und schon gar nicht in die Massenproduktion einsteige, finde ich, geht manches auch gut ohne dieses ganze Zubehör und das möchte ich heute anhand einer Geschenktüte zeigen, die ich gebastelt habe. Hinein passen eine Duschlotion, eine Bodylotion in Minigröße und eine Seife, aber natürlich kann man auch etwas anderes hineinpacken.

Für die Verpackung benötigt man:

  • 1 Din A4 Blatt dickeres Papier / dünnen Karton in Farbe
  • 1 Din A4 Blatt dickeres weißes Papier für den Ausdruck des Schriftzugs
  • für die Anhänger: Dekopapier – ich habe hier Geschenkpapier (akutell von Depot) verwendet, die Blätter ausgeschnitten und auf weißen Karton geklebt
  • weitere Materialien wie Schere, Papierschneider (ein Lineal mit Cuttermesser und Falzmesser tut es auch), Klebstoff, Locher.
  • Band

Die Geschenktüte ist 8 cm breit, 6 cm tief und 17 cm hoch. Ich habe das gesamte Din A4 Blatt verwendet. So sieht die Vorlage aus (ihr könnt sie euch hier als pdf herunterladen und ausdrucken)

Geschenktüte basteln aus Din A4 Blatt

Die gestrichelten Linien sind die Falzlinien, die durchgezogenen Linien werden mit der Schere eingeschnitten. Das Rechteck rechts unten fällt also weg.

Wie geklebt wird, erschließt sich nach dem Falzen wahrscheinlich schon von alleine: Zunächst wird die Tüte an der Seite geschlossen (Verbindungsstreifen), dann der Boden. Dafür zunächst die schmalen Bodenteile nach innen falten, dann die breiteren Bodenteile nacheinander festkleben.

Damit sich die obere Öffnung schließt, die schmalen Seitenwände nach innen legen. Es hilft, die Finger dazwischen zu legen. So sieht das Ganze von der Seite aus:

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Die Löcher habe ich mit dem Locher hinzugefügt. Alternativ kann man natürlich auch eine Lochzange verwenden.

Nun zur Deko:

Die zwei Blätter sind Motive eines Geschenkpapiers, die ich ausgeschnitten und auf dickeren Karton geklebt habe. Solche Formen lassen sich natürlich auch aus Designpapier ausschneiden.

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Da ich keinen „Danke“-Stempel besitze, habe ich den Schriftzug auf dickeres weißes Papier ausgedruckt und ausgeschnitten. Ich finde, das ist eine sehr gute Möglichkeit, wenn man eine bestimmte Größe benötigt oder den passenden Stempel inklusive Stempelfarbe einfach nicht da hat. Es setzt natürlich einen Farbdrucker voraus, wenn der Schriftzug nicht gerade schwarz sein sollte.

Bei dieser Schrift handelt es sich um „Leafy font“, gefunden auf dafont.com. Es gibt dort ganz tolle Schriftarten, die sich leicht auf dem eigenen PC installieren lassen. Auf der Seite ist auch in deutscher Sprache erklärt, wie das geht.

Verlinkt zu: Creadienstag

Diese Karte braucht keinen Umschlag…

… denn sie hat sozusagen bereits einen integriert. Im Grunde genommen handelt es sich um einen Umschlag, an dem die Seiten nicht miteinander verklebt werden.

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Hergestellt habe ich die Karte aus einem Quadrat Designpapier mit Hilfe des Envelope Punch Boards, auf Deutsch auch Stanz- und Falzbrett für Umschläge genannt. osterboxen03Dem Brett ist eine Tabelle beigelegt, auf der zu sehen ist, welche Größe das Quadrat haben muss, damit eine Karte in einem bestimmten Maß hineinpasst. Diese Tabelle habe ich genutzt, um die Größe meines Umschlags festzulegen.

In meinen Umschlag würde eine Karte der Größe 11,4 x 14 cm hineinpassen (entspricht inetwa dem Rechteck innerhalb des Quadrats im Foto unten). Dies bedeutet, dass mein Quadrat aus Designpapier 20,6 x 20,6 cm groß sein muss. Gestanzt und gefalzt wird dann erstmals bei 9,5 cm, im Folgenden orientiert man sich an der zuvor gefalzten Linie.

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Innen hinein habe ich einen grauen und einen weißen Karton geklebt, jeweils einige Millimeter kleiner als die Lage darunter.

Die Seitenteile werden nun nicht wie bei einem Umschlag zusammengeklebt, sondern nur zusammengefaltet. Geschlossen wird die Karte dann mit einer Banderole. Die Papierenden der Banderole treffen an der Stelle aufeinander, an der das „Herzlichen Glückwunsch“ zu finden ist. So werden sie schön verdeckt.

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Verlinkt zum Creadienstag und zu One Pin a Week auf dem Blog von Lillesol und Pelle. Julia sammelt monatlich Projekte, bei denen man einen Pin vom eigenen Pinterest-Board als Inspiration nutzt. Die Idee für diese Karte stammt von hier.

Kleine Geschenkschachteln für Ostern

Für meine Familie habe ich zu Ostern kleine Geschenkschachteln gebastelt. Seitdem ich kürzlich bei einer Freundin zum Papierbastelnachmittag eingeladen war, bin ich sozusagen infiziert…

Für diese Schachteln benötigt man nicht wirklich viel Material, die Ausgangspapiergröße ist 15×15 cm. Ich habe dazu das „Envelope Punch Board“ von Stampin Up verwendet, aber ich denke, man bekäme die Box auch ohne dieses Werkzeug und dafür mit Lineal und/oder Geodreieck hin.

ich habe eine kleine Anleitung zusammengestellt in Form einer Bildergalerie. Ihr braucht nur auf ein Bild zu klicken und die Erklärung steht dann unten in der Bildzeile.

Zu Ostern gibt es von mir Schokolade. Die Boxen lassen sich auch verwenden bei Kindergeburtstagen oder für Weihnachten, als Adventskalender, als kleine Gastgeschenke bei Feierlichkeiten,…

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Einmal befüllt geht es ans Verzieren. Um die Box zu schließen, lassen sich Bänder verwenden oder schmale Papierstreifen (meine sind 1,5 cm breit), die am äußeren Boden der Box übereinandergelegt und zusammengeklebt werden. Den Papierstreifen rechts habe ich mit Herzen bestempelt und das rosafarbene aufgeklebt. Für die Box links habe ich Kreise ausgeschnitten.

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Da ich keinen Stempel für „Frohe Ostern“ habe und mir wegen ein paar Boxen auch keinen besorgen wollte, habe ich den Schriftzug im Schreibprogramm erstellt und ausgedruckt.

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Jede sieht ein bisschen anders aus:

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Und nun wünsche ich euch ein frohes Osterfest – ob im Urlaub, unterwegs bei euren Lieben oder ganz ruhig zuhause.

Kerstin

Verwendete Materialien: Das Papier sowie der Herz- und der Blütenstempel aus der gerade abgelaufenen Stampin Up-Aktion „Sale-A-Bration“ (Stempelset „Tag der Tage“, Designerpapier „Die schönste Zeit“). Weiterhin habe ich die Herz- und Blumenstanze („Itty Bitty Akzente“) verwendet. Das Band ist Bakers Twine, Glitzersteinchen und Tonpapier aus dem Bastelladen.

Meine neue (Papier-)Leidenschaft

Geht ihr gelegentlich auf Tupperabende? Ich war dort einmal und nie wieder. Von daher war ich etwas skeptisch, als mich eine Freundin vor wenigen Wochen fragte, ob ich mitkommen wolle zu einer Art Tupperveranstaltung für Papier, Stanzen, Stempel etc. Aber nun gut, ich dache, es wird vielleicht ein netter Bastelnachmittag, mal was anderes. Und das war es dann auch. Wir haben diese Papierbox und diese Karte gebastelt:

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Das Problem war nur: Man geht ja nie ohne Bestellzettel von so etwas nach Hause. Ich freute mich also mega auf die Lieferung und seitdem stempel ich hier fleißig, probiere aus, verwerfe wieder, sammel auf Pinterest Inspiration, lese mich durch Blogs, schaue mir Tutorials auf Youtube an und habe ungefähr so viel Geld ausgegeben, wie in den letzten fünf Jahren zusammen für Karten überhaupt…

Das Ganze heißt Stampin‘ Up und ist eine US-amerikanische Firma, die ihre Produkte über sogenannte Demonstratoren vertreibt. Also meist Frauen, die Workshops anbieten. Das Praktische ist, dass vieles zusammenpasst. Das heißt, es gibt die Blütenstanze passend zum Blütenstempel, die Stempelfarbe passend zum gleichfarbigen Papier etc. Der Katalog hat geschätzt 200 Seiten, so groß ist das Sortiment.

Und wer dann noch nicht komplett fündig wird – so wie ich – kann es natürlich durch andere Produkte ergänzen. Dies hier unten ist eine meiner ersten Karten und ich habe dafür einen Glückwunsch-Stempel verwendet, den ich auf Dawanda gefunden habe und die petrolfarbene Basiskarte stammt aus einer recht aktuellen Tchibo-Aktion.

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Die Vorlage für die Karte habe ich bei „Match the Sketch“ gefunden. Auf dem Blog gibt es pro Woche ein Muster, das man dann selbst umsetzt. Ich finde, es ist eine gute Möglichkeit, eine Idee für eine Karte zu finden und sozusagen nicht komplett vor dem weißen Blatt zu sitzen. Und außerdem ist es interessant zu sehen, wie andere die Vorlage umsetzen. So viele kunstvolle und kreative Beispiele!

In der Hoffnung, dass ihr euch an den demnächst noch erscheinenden Papier-Stempel-Blogbeiträgen nicht stört 😉

Kerstin